Zwang in Deutschland
Bitte etwas Geduld. Ich sammle noch die notwendigen Informationen.Der Grundtenor ist die unfreiwillige Mitgliedschaft in verschiedenen Standesorganisationen wie den Handelskammern und der IHK, bei denen man nicht mal auf Antrag ausgeschlossen wird.
Selbst wenn man wie ich keine Dienstleistung in Anspruch nimmt und keine Vertretung meiner Interessen wünschen, bzw. die Arbeit der Organisation sogar gegen meine Interessen verstößt, ist an verpflichtet, regelmäßig einen Beitrag zu leisten, dessen Höhe willkürlich entsprechend der Ausgabensituation der Kamme festgesetzt wird.
Ich bin gegen alle Formen von Zwang. Es gibt bestimmte Regeln, denen man sich fügt, z.b: die Mitfinanzierung des Landes, dessen Leistungen in in Anspruch nehme (
Steuern,
Schutz). Aber es muss auch möglich sein, alte Standesdünkel, die sicher in der Vergangenheit ihre Notwendigkeit bewiesen haben dürften, zu überdenken und den bestehenden Gegebenheiten anzupassen.
Der König ist tot, es gibt keine Kaiser, Landesfürsten und Klosterbezirke mehr und Diktaturen sind zumindest in unserer Umgebung abgeschafft, das Rechtssystem ist gefestigt und die Demokratie sorgt meist dafür, dass die Vorstellungen einer Bevölkerungsmehrheit realisiert werden.
Das letzte Mal habe ich mehrere tausend DM an eine Institution bezahlen müssen, die ich eigentlich nicht fördern möchte. Ale "kleines Licht" kann ich schwerlich gegen diese Übermacht mit tatkräftiger Lobbyarbeit anstinken, aber ich kann meinen Verdruss und meine Unzufriedenheit zumindest hier kundtun.
Es gibt übrigens eine nette Webseite, die sich mit genau eben diesem Thema auseinandersetzt.
Verein der IHK-Verweigerer unter http://www.ihk-verweigerer.de. Einfach mal in einer Suchmaschine unter "IHK und Verweigerer" suchen. Es gibt schon einige Firmen.
Vielleicht bringt hier auch die Homogenisierung mit der europäischen Union etwas, da diese Abgaben sicherlich keine "Chancengleichheit".
www.carius.de

