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Umwelt, Grüner Punkt, Umweltsteuer, Zukunft

Ach ja die Illusionen sind vorbei,  meine zumindest.

Die permanente Ignoranz und Hochnäsigkeit tragender Gesellschaftsteile und Unternehmensführer stinkt zum Himmel. 

Auf der einen Seite bin ich als technikbegeisterte Person zuversichtlich, dass einige wichtige Probleme der Zukunft bewältigt werden, aber ich sehe genauso einige Grenzen, deren Überwindung ich in ausreichender Zeit für überwindbar halte. Daher gehe ich davon aus, das das Universum, die Erde und viele Organismen immer weiter existieren werden. Irgendwann wird es die Sonne in der heutigen Form nicht mehr geben. Dann wird es auch die Erde in der heutigen Form nicht mehr geben. Es wäre interessant, in 500 Jahren für einen Tag nachzusehen, was sich bewahrheitet hat und was nicht, aber da dies mir nicht gegönnt sein wird, beschränkt sich mein Horizont auf meine Lebensspanne und vielleicht noch die der folgenden Generationen.

Es wäre nur zu schön, wenn der Horizont unserer Politiker mehr als die 4-5 Jahre Wahlperiode überspannen würde, aber auch diese Illusion ist mir genommen.

Auch wenn ich kein diplomierter Zukunftsforscher bin und auch keine hellseherische Fähigkeiten besitzen dürfte, beschränkt sich meine Tätigkeit auf die Bewältigung der Aufgaben von heute morgen und der kommenden Jahrzehnte. In meinem Geschäft ist es Realität, dass einmal geschaffenes in wenigen Monaten schon wieder veraltet ist. Das ist so bei Computern. Ein Hausbau ist da schon etwas langfristiger aber was geht drüber hinaus ?. Kaum etwas Erschaffenes ist von langer Dauer, aber entstandene Schäden sind oft von langer Dauer. Der Begriff "permanent" ist auch nur ein Maß für eine relative Zeitdauer. 

So gesehen sind diverse Schäden an unserem Lebensraum aus Sicht eines einzelnen Menschen sicher dauerhaft, aber auf Jahrhunderte gesehen nur temporär. Allerdings kann sich unsere Gesellschaft rühmen, viele lange permanente Veränderungen geschaffen zu haben, die alles andere als leicht für folgende Generationen zu bewältigen sind. Artensterben etc sind hier eher kurzfristig zu bedenken, aber die nachhaltige Veränderung Der Umwelt durch Radioaktivität, Großbauten, etc sind keineswegs kurzfristig.

Ich denke dass der Mensch, wie wir ihn heute kennen nur noch einige Jahrhunderte auf dieser Erde existieren wird, wenn das Ende nicht noch sehr viel schneller kommt. Es gibt zu viele große Probleme, die eine radikale Veränderung erwarten lassen. Sei es die Abnahme der Ressourcen wie Öl und Gas, aber auch die Reduzierung von nutzbarem Wasser als auch die natürliche Begrenzung der nutzbaren Landfläche und daraus erzielbaren Ernteerträgen sehe ich als reale unüberwindbare Grenze an. Aktuell treibt die Menschheit immer näher an die Grenzen heran und Technik und Entwicklergeist optimieren die Nutzung der verbleibenden und nicht erschlossenen Ressourcen, aber die absolute Menge ist nicht zu ändern.

Daher dürften die täglichen Konflikte und Kleinkriege eher zunehmen, weil es um die Sicherung von natürlichen Ressourcen wie Ackerfläche, Wasser und Bodenschätze geht.

Im großen kann ich als Einzelperson nichts ändern, auch eine Gruppe wie Greenpeace und andere Vereinigungen können nur Nadelstiche setzen und Teilerfolge erzielen, aber solange nicht die Führungsmannschaft ihrem Amtseid folge leistet, oder die Situation so unerträglich wird, dass es vielleicht schon zu spät ist, wird sich an der Situation nichts ändern.

Ich kann nur betrübt und verärgert den Status Quo betrachten, sei es die nicht betriebswirtschaftliche Berechnung von bereitgestellten Ressourcen, der täglichen Verschmutzung an den Straßenrändern, Gehwegen, oder die willfährige kurzfristige Steuergesetzgebung, die mit populistischen Steuern (Ökosteuer) eigentlich nur an der einen Seite ein Loch aufreist und am Ziel vorbeigeht um an anderer Stelle ein Loch (Renten) zu flicken.

In die gleiche Kerbe fällt auch der Grüne Punkt und diese schleichende Abgabenerhöhung der Verbraucher. Auf diese Seite wird dem einzelnen jedes Verantwortungsbewusstsein abgenommen, da er durch die sowieso unsinnige Mülltrennung dem Glauben verfällt, das wäre das Beste System der Welt. Am Ende wird eh viel zusammen verbrannt. Das einzig sinnvoll System kann hierbei nur die Einrechung der Entsorgungsgebühren in den Verkaufspreis sein, bei denen auch die Reste einen "Wert" haben, die ein unkontrollierte Wegwerfen nicht mehr interessant erscheinen lassen.

Zwar kann man nun sein Altöl bei der gleichen Stelle abgeben, die das neue Öl verkauft aber ich kann dabei NUR genauso viel Öl abgeben wie ich gekauft habe. In der Rechnung sieht das schön aus, da im Idealfall nichts verloren geht, aber die Realität ist eine andere. Daher kann ich nur zu dem Ergebnis kommen, dass auch die Reststoffe "wertvoll" sein müssen, so dass die Entsorgung lukrativ ist.

Ich kann als Einzelperson daher nur die oder andere Initiative unterstützen, um überhaupt an einem Meinungsbildungsprozess und einer Willensäußerung teilzuhaben , die ich durch die aktuelle Wahlmöglichkeiten nicht mehr als gegeben ansehe. Obwohl ich wohl weiß, dass auch das nichts wirklich ändern wird.

Vielleicht sind meine Überlegungen schon versteckt in vielen Personen verankert, und dadurch die immer wachsende Bereitschaft zum Dasein als Single ohne Interesse an einer Familiengründung erklärbar. Warum sollte ich in eine solche Umgebung auch noch Kinder setzen ?. Nur damit diese dann meine Rente bezahlen ?. Dann stehe ich auf der gleichen Stufe wie Politiker, die an die nächste Wahl denken, oder Vorstandsvorsitzende, die nur an die Aktienrendite denken, um die Aktionär "still" zu setzen und selbst wieder ein Jahr länger auf einem Chefposten mit der Macht zu spielen und das eigene Einkommen in schwindelerregende Höhen zu treiben.


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