Politk
Tja was soll man von der Politik heute halten. Ich bin selbst ein "unpolitischer" Mensch. Ich bin keiner Partei und zähle mich auch nicht zu einer Partei richtig zugehörig.
ich gehöre quasi zu der zunehmenden Anzahl mündiger und informierter Bürger, die genau beobachten, was in unserem Land vor geht und wie sich einige gewählte Politiker verhalten bzw. danebenverhalten.
Peinlich gerade zu abschreckend finde ich das Verhalten einiger Personen im Bundestag oder den Medien.
Es ist geradezu scheinheilig, so dass man weglaufen möchte, wie kleinste Dinge hochgespielt werden, um Gesamtkonzepte zu kippen oder den Rücktritt von Personen zu fordern. Oft einfach nur wieder einmal den eigenen Namen in den Medien zu platzieren. Mag sein, dass genauso Politik funktioniert und ein Hauen und Stechen hier viel intensiver betrieben wird, als anderswo, aber
Niemand ist fehlerfrei und das gilt für jeden, aber eine Institution für für eine bestimmte Zeit gewählt. Das sind in der Regel vier oder fünf Jahre, die eine Periode dauert ohne direkte Veränderungen. Selbst in dieser Zeit verändern sich Mehrheitsverhältnisse unseres mehrstufigen Staates.
Aber vermutlich ist das dauernde Gezeter wie Waschweiber am Bache nur Bestandteil einer Kultur, mit der ich aber nicht so richtig viel zu tun haben will. Auch der Staat ist irgendwie ein Unternehmen mit einer Führung, welche vom der Bevölkerung auf Zeit legitimiert ist. Es muss man nun mal in den verschiedenen Positionen einen Kopf geben, der dafür verantwortlich ist und der die Richtung vorgibt. Zum Glück für unsere Demokratie haben wir "gemischte Mehrheiten" und keine absoluten Herrscher wie vor 1945. Ein Teil davon ist sicher, dass die verschiedenen Parteien nicht allzu unterschiedlich in ihren Ansätzen sind. Trotzdem bedeutet das nicht, dass eine Oppositionspartei das Mandat hat, die Arbeit der Regierung zu lähmen. Werfe der den ersten Stein, der ohne Tadel ist. Wir wissen alle, das die Einarbeitung einer Person in einen neuen Arbeitsbereich einige Wochen oder gar Monate dauert. Zumal mit einem Regierungswechsel nicht die gesamte Bürokratie ausgetauscht wird, sondern maximal die leitenden Funktionen. Und es gibt keinen "Ausbildungsweg" zum Minister. Vielleicht sollte man die IHK genauso rigoros gegen "unqualifizierte" Minister vorgehen, wie sie gegen Personen vorgeht, die ohne Meisterbrief ein Gewerbe betreiben möchten.
Unsere Regierung funktioniert so, dass Personen Stellvertreter wählen, die auf bestimmte Zeit die Meindung der Wähler vertreten sollen. Dazu gehört, dass die Regierung entsprechende Wege, Konzepte und Ideen vorbereitet und sich dann Mehrheiten sucht. Dabei werden die Ansätze eventuell angepasst, damit es zu Mehrheiten kommt. Eine Mehrheit bedeutet aber nichts anderes, als dass die durch diese Personen vertretenen Menschen der Bevölkerung indirekt zustimmen. Aber letztlich wird es an der Eitelkeit des Einzelnen scheitern, über seinen Schatten zu springen und einen Vorschlag einer Gruppe der anderen "Lagers" zu übernehmen oder gleich von Anfang an fraktionsübergreifend einen Konsens zu erarbeiten.
Es wird ebenfalls an dem Rückgrat des einzelnen Scheitern, den "Fraktionszwang" zu durchbrechen und das zu tun, wofür er gewählt ist. Gewählt wird der Mensch und seine Ansichten und Ideen und weniger die Partei, die ihn nominiert hat. Das ist gut an den unabhängigen Kandidaten zu sehen, die überzeugen müssen und nicht durch das Polster der Allgemeinheit einen Posten erhalten, für den Sie gar nicht qualifiziert sein.
Insofern, liebe Politiker, fasst euch an eure Nase und tut das wozu ihr gewählt seit. Finanziell versorgt seit ihr alle ja sowieso genügend.
Und für Fehler, die einen Schaden verursacht haben und die zu richten sind entsprechend der Gewaltenteilung, die Richter zuständig.
Für mich ist klar, dass es keinen Grund gibt, mich mit Politik auseinander zu setzen oder weiterhin Schaugefechten und scheinheilige Debatten zuzuhören.
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