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Berufsbekleidung und anderes.

Ein Handwerker hat seinen Blaumann, eine Schornsteinfeger hat auch sein Dress, nahezu jeder Spezialist hat eine passende Bekleidung die oftmals auch vorgeschrieben ist bzw. durch die Unfallverhütungsvorschriften festgelegt wird.

Nun ja, als Trainer, Consultant, Berater oder wie auch immer muss man auch etwas "hermachen". Daher ist es nicht ein rein privates Vergnügen, saubere Kleidung zu tragen.

Manchen wir eine einfache Rechnung auf:

Der Tag hat 24 Stunden, also die Woche 168 Stunden. Basierend auf einer 40 Stunden Woche sind also ca. 25% der Wochenzeit demnach Arbeitszeit.

Für die private Bekleidung braucht es schon einiges: Unterwäsche, Socken, Sportklamotten, ein paar Jeans, Hemden, Pullover, Jacken, Schuhe etc.

Aber da ich oftmals einige Tage am Stück unterwegs bin, und frische Hemden nicht nur aus hygienischen Gründen erwünscht sind, sammeln sich in meinen Schränken doch schon einige Artikel. Besonders auffällig sind die Kosten dann, wenn man an den "Einkaufstagen" wirklich mal einen Schlag macht und Ersatzbeschaffungen tätigt. Da sind dann immer mehr als tausend Mark ausgegeben. Aber all das ist natürlich nicht steuerlich absetzbar, schließlich kann ich ja auch abends vorm Fernseher mit Anzug und Krawatte sitzen. Lachhaft...

Also warum nicht einfach eine Bekleidungspauschale ansetzen. Jeder Schornsteinfeger kann seine "Berufskleidung" absetzen und ich denke die weißen Kittel des Personals im Gesundheitswesen und die Kluft der Müllmänner sind auch Betriebsausgaben oder ?

Allein aus dem Gerechtigkeitsgedanken sollte es erlaubt sein, "berufsbedingte" Kleidung anzusetzen. Wegen mir als Pauschale wie die Kontoführungsgebühr und anderes. Aber ganz ohne Anrechung bezeichne ich dies als Willkür und willkürliche Benachteiligung.


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